Herzerkrankungen bei Hunden

Hunde Krankheiten image
© Karolina Lapinaite – Fotolia

Jeder zehnte Hund ist von Herzerkrankungen betroffen. Es gibt zwei Formen von Herzerkrankungen, die beim Hund besonders häufig vorkommen: Chronische Herzklappenerkrankungen sind die bedeutendste Herzerkrankung bei Hunden (eine veränderte bzw. undichte Herzklappe führt zu verminderter Pumpleistung des Herzens), und Herzmuskelerkrankungen, bei denen ein erkrankter Herzmuskel zu verringerter Pumpleistung des Herzens führt.

Zum Herzversagen führen Herzerkrankungen letztendlich, wenn die Körpergewebe vom Herz nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden.

Mehrere Anzeichen können auf Herzerkrankungen hindeuten:

Teilnahmslosigkeit und Schwäche
Ohnmacht und Kollaps
Herabgesetzte körperliche Belastbarkeit
Atemstörungen z.B. schnelle Atmung und Schnaufen
Häufiges Husten
Schwellung des Bauches
Verminderte Fresslust
Gewichtsverlust

Herzerkrankungen kommen bei Rüden häufiger vor und die Häufigkeit nimmt im Alter zu. Stark übergewichtige Hunde neigen besonders zur Entwicklung von Herz- Erkrankungen. Bei kleinen Rassen sind häufiger chronische Herzklappen- Erkrankungen anzutreffen (z.B. Zwergpudel, Cavalier King Charles), während Herzmuskelerkrankungen eher bei den großen Rassen wie z.B. Dogge und Wolfshund auftreten.

Langfristig werden Herzerkrankungen durch entsprechende Medikamente, eine Anpassung der Lebensumstände, z.B. der körperlichen Bewegung, sowie durch spezielle Nahrung behandelt. Diese Maßnahmen reichen häufig aus, um den Haustieren ein annähernd normales Leben zu ermöglichen.

Die Arbeitslast des Herzens wird mittels Reduzierung der im Körper zurückgehaltenen Flüssigkeit verringert. Dies wird mit diätetischer Unterstützung erreicht – natriumarme Futtermittel mit ausgewogenem Gehalt weiterer essentieller Nährstoffe, welche die Nährstoffe ersetzen, die durch den Einsatz von Medikamenten zwangsläufig verloren gehen und eine ausreichende Aufnahme von Taurin zur Unterstützung der Herzfunktion sicherstellen.