Depressionen bei Katzen

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Die Katze als Tier mit Supersinnen ist sehr empfänglich für negative Schwingungen in ihrem Umfeld und spricht auf Veränderungen im Lebensbereich auf ihre Art an. Zeigt die Katze ungewohnt kränkelnde und untypische Verhaltensauffälligkeiten und werden diese von Ihrem Tierarzt als körperliche und organische Erkrankung ausgeschlossen, so kann von einer Katzendepression gesprochen werden.

Eine Depression kann aus negativen Erlebnissen der Katze resultieren. Sie wird zukünftig gut gemeinte Aktionen weiterhin als Bedrohung einstufen und entsprechend böse reagieren, was zu Missverständnissen zwischen Mensch und Tier führt.

Weitere Auslöser sind:

Einsamkeit
Umzug
Vernachlässigung
Verlust der Bezugsperson oder des tierischen Gefährten
eine unerkannte schmerzhafte Erkrankung
ewige Langeweile
eine anhaltend beängstigende, bedrohliche und ausweglose Situation.

Anzeichen einer Katzendepression sind: Totale Vernachlässigung von Fell und Körperpflege, Appetitlosigkeit oder Fresssucht, Getriebenheit oder Apathie, ungesunde Anhänglichkeit oder totale Kontaktvermeidung, Aggressivität und enorme Reizbarkeit sowie Stumpfsinn. Im schlimmsten Fall kann eine unerkannte Katzendepression auch zum Tode führen, weil sich körperliche Krankheiten bis hin zum Organversagen einschleichen können.

Abhilfe bei Katzendepression schaffen: Das Tier auf lebensbejahende Situationen im häuslichen Bereich ruhig und geduldig hinweisen und leiten. Zuwendung und Ansprache, ein neues Spielzeug, gemeinsam spielen, Lieblingsleckerli als Belohnung reichen oder zum Suchen verstecken, einen Katzen-Platz im Regal oder auf der Fensterbank einrichten, ein Stück Natur von draußen mitbringen, z.B. einen Zweig, Katzenminze oder Gräser – anbieten zum erkunden und spielen – Schlaf und Kuschelplätze verändern…

Wichtig ist, auch nach kleinsten Erfolgen unbedingt zu loben – das motiviert und wirkt sich heilend auf Leib und Gemüt der sensiblen und unabhängigen Katze aus.